Datenschutz-Vortrag 2012

7. Mai 2012

Datenschutz

Meine Daten, Deine Daten, Daten sind für alle da?“

in Zusammenarbeit mit dem BVMW

Sehr geehrt Damen und Herren,

in der Bevölkerung ist das Bewusstsein für den Datenschutz in der letzten Zeit immer mehr angewachsen und die Sensibilität in den Unternehmen entsprechend gestiegen.

Dem Anspruch des Datenschutzes entgegen, läuft das Interesse Ihres Unternehmens zu Marketingzwecken möglichst viele Informationen über Kunden und Interessenten zu erhalten, um auf deren Interessen eingehen und diese gezielt ansprechen zu können.

In unserem Datenschutzvortrag erläutern wir Ihnen, wie Sie Statistik-Tools zur Webanalyse wie z.B. Google-Analytics oder Piwik einsetzen können, ohne den Datenschutz zu verletzen.

Darüber hinaus erklären wir Ihnen, welche Anforderungen das Bundesdatenschutzgesetz oder andere Gesetze an Ihr Unternehmen stellt, z.B. unter welchen Bedingungen ein Datenschutzbeauftragter zu bestellen ist oder warum auf einer Webseite eine Datenschutzerklärung erforderlich ist.


Wann: 16.05.2012 von 15:00 – 17:00 Uhr
Wo: PTSV Aachen, Eulersweg 15, 52070 Aachen
Anmeldung: bis zum 09.05.20
Kosten: kostenfrei

Weitere Anmeldemöglichkeiten:
Online: http://events.plesnik.de
E-Mail: veranstaltung@plesnik.de
XING: Melanie Haas, Sabine Thomas, Dr. Walter Plesnik
Facebook: https://www.facebook.com/plesnikgmbh

Wir haben Ihr Interesse geweckt? Dann freuen wir uns auf Ihren Besuch.

Freundliche Grüße
Ihr Ing.-Büro Dr. Plesnik Team

5. Kompetenzforum IT

20. März 2012

Der Kompetenzkreis IT des Bundesverbands Mittelständische Wirtschaft (BVMW) bietet den umfassenden Einblick in die IT-Branche.

Sie können von dieser Kompetenz profitieren. Wir laden Sie ein zum

5. Kompetenzforum IT

19. April 2012
Casino Aachen im Neuen Kurhaus

Monheimsallee 44, 52062 Aachen


Wir informieren Sie durch Vorträge und Informationsstände über aktuelle Entwicklungen und geben Ihnen damit unser Know-How an die Hand. Sie lernen neue Technologien und Anwendungen und deren Chancen und Risiken von Entwicklungen im Unternehmenseinsatz kennen.

Aus der Praxis für die Praxis. Wir sprechen über das, was wir jeden Tag machen.

Eine Übersicht der behandelten Vortragsthemen finden Sie auf http://bvmw.plesnik.de. Weitere Informationen zu den Informationsständen erhalten Sie unter der folgenden Internetadresse www.kompetenzkreis-it.de.

Wenn Sie teilnehmen möchten, bitten wir um Anmeldung bis zum 12.04.2012 auf der Internetseite http://bvmw.plesnik.de.

Wir freuen uns,  Sie zu begrüßen!

Chronik für alle! – So bleibt Privates trotzdem Privat!

28. Februar 2012

Egal ob Chronik oder nicht in Facebook teilt man schon so manches aus dem Privatleben, bei dem man sich gar nicht immer so sicher ist, ob es wirklich für die Weltöffentlichkeit geeignet ist. Die Zeiten von Panikmache durch angeblich objektive Medien, wenn ein Facebookprofil zu Überführung eines Verbrechers dient, ist schon lange existent. Sie wirkt auch! Sie wirkt so gut, dass viele Menschen schon gar vor allen neuen Kommunikationmedien zurückschrecken, weil Sie schlicht nicht die Zeit finden sich damit zu beschäftigen und der Eindruck längst omnipräsent ist, dass eine sichere Nutzung schier unmöglich ist.

Wir wollen das ändern! Wir wollen Ihnen deshalb die Informationen hier präsentieren, wie Sie in weniger als zwei (2) Minuten ein für alle Mal Facebook zwingen Privates auch Privat zu belassen. Damit das wirklich so schnell geht, erklären wir hier nicht alle Funktionen im Detail, sondern zeigen ganz einfach welcher Klick wo und wie gemacht werden sollte, damit Ihre Freunde mit Freude Ihre Fotos beschauen können und Unbekannte davon nichts wissen.

Los gehts! – Melden wir uns einmal bei Facebook an. Dann sehen wir oben rechts ein kleines Symbol (Dreieck). Einmal darauf geklickt, öffnet sich ein Menü in welchem wir „Privatsphäre-Einstellungen“ auswählen. Nach kurzer Ladezeit sollte sich dann ein solches Bild präsentieren.

Auf dieser Seite definieren wir die Standardeinstellung für unsere Veröffentlichungen. Hier achten wir darauf, dass „Freunde“ ausgewählt ist. (Für jeden Post kann diese Einstellung manuell noch umgestellt werden, wie die Vorschau über den Bedienelementen zeigt.)

Jetzt geht es Schritt für Schritt durch die Einstellungen nach Kategorien sortiert. Wir finden sie etwas weiter unten auf der gleichen Seite.
Funktionsweise von Verbindungen

Hier wird definiert wie wir uns anderen Benutzern auf Facebook verbinden (Freundschaften, Vorschläge, etc.). Also einmal auf „Einstellungen bearbeiten“ klicken und dann einfach die Einstellungen durch Klick und Auswahl wie im Bild vornehmen.

(Wir achten darauf die ersten drei (3) auf „Freunde von Freunden“ zu stellen und die letzten Beiden auf „Freunde“)

Jetzt können uns auf Facebook nur Menschen ansprechen die auch zumindest mit einem unserer Freunde bereits befreundet sind und außerdem stellen wir sicher, dass nur unsere Freunde auf unserer öffentlichen Chronik-Mitteilungen hinterlassen können. Ebenso schützen wir uns vor Spam-Profilen und geben unsere Kontaktdaten und Basisinformationen nicht öffentlich in das Internet.

Funktionsweise von Markierungen

Hier definieren wir, wer Informationen über uns verteilen darf und an wen. Also klicken wir wieder auf „Einstellungen bearbeiten“.

Durch das Klicken auf die Schaltflächen „AUS“ bzw. „AN“ werden neue Dialogboxen geöffnet. Wir machen die folgenden Einstellungen:

Chroniküberprüfung

Markierungen überprüfen

Maximale Sichtbarkeit in der Chronik

Tag Suggestions

Freunde können angeben, wo du dich befindest

Das waren auch schon die wichtigsten Einstellungen zur Privatsphäre. Ab jetzt sind wir sicher und bestimmen selbständig was wer auf Facebook über uns sieht und sagt.

Falls Sie nicht wollen, dass Menschen über eine Suchmaschine (wie Google) erfahren können, dass Sie ein Facebook Profil besitzen, wählen Sie im Menüpunkt „Anwendungen und Websites“ Einstellungen bearbeiten. Dann „Öffentliche Suche“ und entfernen hier den Haken von der Checkbox „Öffentliche Suche aktivieren“. (Im Normfall sollte dieser nicht gesetzt sein)

Und fertig!

Wir hoffen dies hilft Ihnen keine Angst vor Facebook zu haben und wünschen viel Spaß beim Posten und Teilen.

Virtualisierung „Einer für alle, alle für Einen!“

21. Februar 2012

Wir zeigen Ihnen, wie Sie durch Virtualisierung und Serverkonsolidierung


…die Flexibilität in Ihrem Unternehmen erhöhen

…Kapazitäten besser nutzen und

…Kosten sparen werden

Im Bereich Server-Virtualisierung stellen wir Ihnen das Produkt Citrix XenServer 6.0 anhand des Einsatzes in einem mittelständischen Unternehmen vor. Spezielle Funktionalitäten, wie die Migration eines laufenden Servers, führen wir Ihnen in unserer Live-Demo vor.

Der zweite Teil unserer Veranstaltung befasst sich mit der Desktop-Virtualisierungslösung VMware View 5 und den damit für Ihr Unternehmen erreichbaren Vorteilen.

Wann: 13.03.2012 von 09:30 – 12:00 Uhr
Wo: Art Hotel Superior, Am Branderhof 101, 52066 Aachen
Anmeldung: bis zum 06.03.2012
Kosten: 10,00 € pro Person, kostenfrei bei Vorlage unseres Gutscheines

Anmeldemöglichkeiten:
E-Mail: veranstaltung@plesnik.de
XING: Melanie Haas, Sabine Thomas, Dr. Walter Plesnik
Facebook: https://www.facebook.com/plesnikgmbh
Online:http://events.plesnik.de

Wir haben Ihr Interesse geweckt? Dann freuen wir uns auf Ihren Besuch.

2012 – ein spannendes Jahr für den Datenschutz

27. Januar 2012

Noch im Januar wird eine neue EU-Datenschutzverordnung auf den Weg gebracht.
Anders als die bisher gültige EG-Datenschutzrichtlinie aus dem Jahr 1995, ist diese neue Verordnung  dann keine Vorgabe, die  erst durch die einzelnen Mitgliedsländer in einem länderspezifischen Gesetzgebungsprozess in nationales Recht umgesetzt werden muss, sondern unmittelbar wirksam.
Dadurch ist zum Einen ein zügigeres Inkrafttreten zu erwarten, zum Anderen ist auch eine Vereinheitlichung des Datenschutzrechts gewährleistet, da nationale Interpretationsspielräume wegfallen.

Erste Aussagen der EU-Kommissarin Viviane Reding lassen erkennen, dass eine radikale Vereinheitlichung des Datenschutzrechts in der gesamten EU geplant ist. Die Datenschutzgesetzgebung soll in Zukunft zentral für alle 27 EU-Staaten an den nationalen Gesetzgebungen vorbei erfolgen, was sicherlich noch für Diskussionsstoff sorgen wird.
Weiterhin soll eine Stärkung der Datenschutzaufsichtsbehörden und die Sicherstellung deren Unabhängigkeit  von den Regierungen erfolgen. Es soll eine zentrale europäische Datenschutzaufsicht eingeführt werden, nationale Aufsichtsbehörden werden in erster Linie zu Beschwerdestellen von Bürgern. Bei der rechtlichen Beurteilung haben die nationalen Behörden die rechtlichen Einschätzungen der zentralen Aufsichtsbehörde zu beachten. Man darf gespannt sein, wie das endgültige EU-Regelwerk aussehen wird, ein Inkrafttreten ist erst für 2014 geplant.

Im europäischen Kontext zu sehen ist auch das Thema ‘Vorratsdatenspeicherung’.
Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts im Frühjahr 2010 konnten sich die Koalitionsparteien bisher nicht auf eine verfassungskonforme Neufassung des Gesetzes zur Vorratsdatenspeicherung einigen. Die FDP, in Person von Justizministerin Frau Leutheusser-Schnarrenberg, lehnt eine anlasslose Speicherung von Verbindungsdaten ab. Das Unionsgeführte Innenministerium fordert hingegen -insbesondere nach den Taten der rechtsradikalen Terrorzelle- vehement deren Einführung. Dazu kommt nun noch wie eingangs erwähnt, die europäische Komponente:  Die EU-Kommission hatte Deutschland eine Frist gesetzt, in der die europäische Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung umgesetzt werden muss. Diese Frist ist im Dezember abgelaufen. Neben Deutschland haben auch einige weitere EU-Staaten diese Richtlinie nicht umgesetzt, zudem wird sie momentan überarbeitet, was allerdings nicht vor einer Klage aus Brüssel schützen wird. Somit bleibt das Thema aktuell und eine Kompromisslösung ist im Laufe des Jahres zu erwarten.

Ein Dauerbrenner ist inzwischen das Thema Beschäftigtendatenschutz. Ein erster Schnellschuss erfolgte aufgrund der damals aktuellen öffentlichen Diskussion um die Datenschutzskandale bei z.B. Lidl und der Deutschen Bahn mit der Aufnahme des neuen §32 in der Datenschutznovelle 2009. Die geplante zügige weitere Detaillierung, in der die beim Umgang mit Daten von Beschäftigten zu beachtenden Datenschutzregelungen festgeschrieben werden, lässt seitdem auf sich warten.

Die Diskussion um diverse Partei-, Regierungs- und Referentenentwürfe, mit Lesungen in Bundestag und Innenausschuss, sowie einer öffentlichen Anhörung zuletzt im Mai 2011 hat das Gesetzgebungsverfahren inzwischen zu einer Hängepartie werden lassen. Schwere Differenzen in zentralen Punkten zwischen Arbeitnehmer- und Arbeitgeberorganisationen haben eine einvernehmliche Lösung bisher unmöglich gemacht. Inzwischen ist sogar zu befürchten, dass der Streit sich weiter so lange hinziehen wird, bis der vorliegende Gesetzentwurf durch das Ende der Legislaturperiode im Herbst 2013 hinfällig wird.
Dabei ist ohnehin fraglich, was durch ein explizites Beschäftigtendatenschutzgesetz erreicht werden soll. Beschäftigte sind als natürliche Personen und Betroffene schon jetzt durch das Bundesdatenschutzgesetz geschützt, wenn es denn in den Betrieben ‘gelebt’ wird.

Ebenfalls im Jahr 2009 wurde die Errichtung einer ‘Stiftung Datenschutz’ beschlossen. Nachdem dafür im Jahr 2011 bereits Haushaltmittel bereitgestellt wurden, kam es aber mangels Einigung auf eine konsensfähige Satzung und den Stiftungssitz gar nicht erst zu einer Gründung.
Somit wurden die Finanzmittel nicht abgefragt und es musste schnell eine provisorische Stiftung geschaffen werden, damit die Gelder nicht verfallen. Über die inhaltliche Tätigkeit der Stiftung wurde bisher noch nicht entschieden, besonders umstritten ist das Thema ‘Datenschutz-Audit’ und entsprechende einheitliche Gütesiegel.
Das neue Jahr 2012 sollte noch genügend Zeit bieten um die strittigen Punkte zu klären und die Stiftung Datenschutz endlich auf den Weg zu bringen.

Die Bundesrepublik Deutschland macht sich stetig Gedanken um das Thema Datenschutz und versucht somit die Bürger zu schützen. Was sich endgültig im Jahr 2012 ändern wird, werden wir für Sie beobachten.

Bildquelle: http://photoopia.com/user_bilder/72-geralt.html

Social Media Architektur “Mailen Sie noch oder posten Sie schon?”

23. Januar 2012

Social Media Architektur

Mailen Sie noch oder posten Sie schon?“

am 09.02.2012 von 09:30 – 11:30 Uhr

in Zusammenarbeit mit dem BVMW

Wir werden Ihre Idee von einfacher Kommunikation revolutionieren und Ihnen zeigen,
wie minimaler Aufwand maximalen Erfolg schafft. Erlangen Sie volle Kontrolle
über das unkontrollierbare Geglaubte.

Wir bezwingen das Social Web! - Gemeinsam.


Wissen Sie was Ihre Mitarbeiter im Social Web erzählen?

...über Sie, Ihr Unternehmen und Ihre Kunden?

Ja” - Wir gratulieren Ihnen und begrüßen Sie zu einer Veranstaltung die Ihnen hilft, Ihren Umgang mit dem Social Web zu automatisieren und mit wenig Aufwand zu gestalten.

“Nein” - Nutzen Sie diese Gelegenheit um sich richtig auf die neue Welt der Interaktion vorzubereiten und die Kontrolle von Anfang bis Ende zu behalten.

Wann: 09.02.2012 von 09:30 – 11:30 Uhr
Wo: Reutershagweg 2, 52074 Aachen
Kosten: 10,00 € pro Person oder Vorlage des Gutscheins
Anmeldung: bis zum 03.02.2012
per E-Mail: veranstaltung@plesnik.de
XING: Melanie Haas, Sabine Thomas, Dr. Walter Plesnik
facebook: https://www.facebook.com/plesnikgmbh

Auf dem Gelände befinden sich ausreichend Parkmöglichkeiten.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Ing.-Büro Dr. Plesnik-Team

DMS – “Sie fragen, Dokumente antworten”

4. Januar 2012

DMS

Sie fragen, Dokumente antworten“

am 17.01.2012 von 09:00 – 11:00 Uhr

in Zusammenarbeit mit dem BVMW

Sehr geehrte Damen und Herren,

Frage an Sie:
Möchten Sie in kritischen Situationen weiter durch Ihre Ordner blättern oder möchten Sie notwendige Informationen innerhalb von Sekunden bereit gestellt bekommen?

Unsere Antwort:
In einem modernen DMS (document management system) stellen Sie eine Frage und Dokumente im System antworten - innerhalb von Sekunden. Es hört sich unglaublich an, gehört aber schon zur Gegenwart. Wie so etwas funktioniert und welche Vorteile es Ihnen bietet, erklären wir in unserem Vortrag.

Genauere Informationen finden Sie auf unserer Website www.plesnik.de.

Wir haben Ihr Interesse am Thema DMS geweckt?

Dann freuen wir uns auf Ihre Anmeldung bis zum 12.01.2012 per E-Mail an veranstaltung@plesnik.de, in XING oder hier über facebook.

Der Kostenbeitrag beträgt 10,00 € pro Person. Der „DMS-Vortrag“ findet im Europäischen Zentrum für Mechatronik, Reutershagweg 2 in 52074 Aachen statt. Auf dem Gelände befinden sich ausreichend Parkmöglichkeiten für Sie.

Mit freundlichen Grüssen

Ihr Ing.-Büro Dr. Plesnik Team

Weihnachtsgrüße

16. Dezember 2011

Liebe Blogleser,

das Jahr neigt sich dem Ende und wir blicken mit Ihnen auf ein erfolgreiches Jahr zurück.

Im Namen meines gesamten Teams bedanke ich mich herzlich für Ihr Vertrauen in unser Unternehmen und hoffe weiterhin auf eine gute und erfolgreiche Zusammenarbeit.

Ihnen und Ihrer Familie viel Freude und erholsame Stunden an den kommenden Weihnachtstagen. Für das neue Jahr viel Erfolg und gute Ideen bei all Ihren Projekten und Plänen.

Gemeinsam werden wir neue Ziele und die Herausforderungen der Zukunft meistern!

Mit freundlichem Weihnachtsgruß
Dr. Walter Plesnik



Datensicherheit

24. Oktober 2011

Im Unternehmen laufen inzwischen die meisten Dinge elektronisch ab. Ob es Rechnungen, Angebote, Post (E-Mails) oder sonstige Dinge sind. Diese lagern vermutlich irgendwo auf den PC’s oder, wenn verfügbar, auf Servern. Ein Gau wäre ein Ausfall speziell dieser Computer. Daher ist man vom Gesetzgeber seit Längerem verpflichtet Sicherungen anzufertigen.
Doch wie realisiert man dies?

Zum einen ist es leicht möglich die einzelnen Computer erstmal vor Ausfall der Daten zu sichern, in dem man eine zweite Festplatte einbaut, die exakt dieselben Daten wie auf der ersten Platte speichert. Dieses Verfahren wird als RAID1 bezeichnet. Die Wahrscheinlichkeit, dass beide Festplatten zeitgleich kaputt gehen, ist sehr gering. Jedoch bei Katastrophen wie Brand, Blitzschlag, Flut oder sonstigen unerwarteten Phänomenen durchaus möglich. Doch dazu später mehr.

Bei einzelnen PCs ist RAID1 eine durchaus verbreitete Anwendung, allerdings ist diese Art von Datensicherung eine zu kostenintensive und vor allem auch zu langsame Möglichkeit Server abzusichern. Für jede einzelne Festplatte müsste eine Gleiche nebenher laufen, dies würde doppelte Kosten bedeuten bei gleicher Geschwindigkeit und gleicher Kapazität.

Die Geschwindigkeit könnte durch ein RAID0 verbessert werden, da dort jeweils nur Teile der Datei auf die jeweiligen Festplatten geschrieben werden müssen. Im Idealfall wäre somit die Geschwindigkeit doppelt so hoch. Allerdings sollte dies NIEMALS als Datensicherungsmethode gewählt werden. Sobald eine Festplatte ausfällt, sind alle Daten verloren und nicht wieder herstellbar.
Es sollte unbedingt beachtet werden, dass RAID0 KEINE Sicherheit zur Verfügung stellt!

Als Kombination von Geschwindigkeit und Sicherheit wird ein Verbund von RAID1 und RAID0 einsetzbar, bekannt als RAID1+0 oder RAID10. Hierbei wird z.B. die Hälfte der Festplatten als RAID0 konfiguriert und erreicht somit einen Geschwindigkeitsbonus.  Zusätzlich wird dieses RAID0 auf die andere Hälfte der Platten gespiegelt (RAID1).

RAID1+0 ist die sicherste und schnellste Methode, jedoch auch die teuerste. Daher wurde ein Verfahren entwickelt, dass hohe Sicherheit, hohe Geschwindigkeit, hohe Kapazität bei geringen Kosten zur Verfügung stellt: RAID5.
Bei RAID5 werden die Daten auf alle Festplatten wie beim RAID0 geteilt, zusätzlich wird eine Parität auf die Festplatten geschrieben. Wenn nun eine Festplatte ausfällt, sind zwar Teildaten weg, können allerdings aus den verbliebenen Fragmenten und der Parität wieder hergestellt werden. Insgesamt benötigt die Parität „nur“ die Größe einer der Festplatten, der Rest kann für Daten benutzt werden. Dadurch wird diese Konfiguration bedeutend günstiger im Vergleich zu RAID1 oder RAID1+0 bei gleicher Kapazität. Da die Berechnung der Parität beim Schreiben Zeit in Anspruch nimmt, kann diese Lösung in Sachen Geschwindigkeit nicht mit RAID0 mithalten, ist dafür allerdings ausfallsicher. Das Lesen der Daten geht deutlich schneller als bei RAID1 von statten. Inzwischen unterstützen auch immer mehr neue Computer RAID5 onboard, somit wird dies auch für Heimanwender interessant.

Nun wissen Sie, wie Sie Ihre Daten lokal vor Ausfällen einzelner Platten schützen können, allerdings ist damit nicht die Sicherheit z.B. bei einem Brand gewährleistet. Vom Gesetzesgeber ist gefordert, ein Backup in einem anderen Brandabschnitt aufzubewahren. Doch was bedeutet das genau?
Innerhalb eines Rechenzentrums werden Räume in einzelne Bereiche abgetrennt, die durch feuerfeste Wände und Türen voneinander getrennt sind. Ein Feuer kann somit nicht in andere Abschnitte übergreifen und die dort liegenden Backups zerstören.
Da kleinere Unternehmen oder Privatanwender selten in Rechenzentren sitzen, müssen die Backups an anderen Orten untergebracht werden. Optimal wäre hierfür ein anderes Gebäude.

Doch was ist ein Backup?
Ein Backup ist eine Sicherung Ihrer gesamten Daten. Nach Ausfall der Hardware muss ein Herstellen der Daten auf neuer Hardware möglich sein. Dafür kann man Medien nutzen. Z.B. können Sie DVDs brennen, Bänder in Bandlaufwerken beschreiben etc. Die Medien können Sie anderorts aufbewahren. Denkbar ist z.B. ein Fach bei einer Bank. Dort sind die Daten sicher aufbewahrt. Eine weitere Möglichkeit wäre ein weiterer Server, auf den die Backups gesichert werden können. Dieser Server sollte allerdings, je nach anfallender Datengröße, mit einer schnellen Verbindung zum Netzwerk verbunden sein, da sonst lange Zeiten beim Backup eingeplant werden müssen.
Ganz neu sind auch Backups, die man in die Cloud hoch lädt. Hierfür lädt man die Daten irgendwo ins Internet und kann diese von dort auch wieder abrufen. Hierbei spart man die Kosten der Hardware für einen Backupserver oder für Medien (DVDs, Bänder, …). Man sollte allerdings bedenken, dass man seine geschäftlichen Daten ins Internet überträgt. Datenschützer werden dies sehr kritisch sehen.

Sie sehen, es gibt viele Möglichkeiten der Datensicherung und Backups und sollten je nach Bedarf an den Kunden angepasst werden.
Ein allgemeines Optimum sollte somit niemand aussprechen können.
Für jede Variante gibt es Vor- und Nachteile, die existenziell für Sie sein können. Eine Datenpanne kann horrende Verluste in bis zu Millionenhöhe verursachen.

Davor sollten Sie sich und Ihr Unternehmen schützen!

Wir stehen Ihnen gerne beratend zur Datensicherheit und zu Backups zur Verfügung.

Bildquellen: http://de.wikipedia.org

Virtualisierung – Vorteile moderner Technik

18. Oktober 2011

Seit zwei bis drei Jahren hört man immer wieder von Virtualisierung im Allgemeinen und Servervirtualisierung im Besonderen. Tatsächlich kommt man mittlerweile bei einer Investition in der IT-Infrastruktur kaum noch an der Umsetzung virtueller Server vorbei.

Zunächst erläutere ich kurz den Aufbau eines virtuellen Servers anhand eines Beispiels.

Angenommen, Ihr Serverraum beherbergt bisher drei Server, die allesamt unterschiedliche Dienste tun. Bisher ist es so, dass jeder dieser Server

  • im 24/7 h Betrieb läuft
  • Platz im Serverschrank braucht
  • in der Regel deutlich unter Maximallast läuft
  • ein Hardwareabhängiges Betriebssystem betreibt

Wenn ich diese drei Server nun virtualisiere, beherbergt mein Serverraum nur noch einen Server, der

  • im 24/7 h Betrieb läuft
  • weniger Platz im Serverschrank braucht
  • alle anderen Server in sich integriert hat
  • hardwareunabhängig ist

Daraus ergeben sich eindeutige Vorteile eines virtuellen Servers gegenüber eines traditionellen Hardwareservers.
Der naheliegenste ist natürlich die Tatsache, dass durch die Virtualisierung der Server extrem viel Platz im Serverraum frei wird. Das hat zur Folge, dass bspw. die Kühlkosten minimiert werden. Die Stromkosten sinken ebenfalls proportional zu der Anzahl an physisch vorhandenen Servern.

Ein weiterer Vorteil ist die Hardwareunabhängigkeit. Diese ist dadurch gegeben, dass auf den vorhandenen virtuellen Server, als Zwischenschicht die Virtualisierungssoftware installiert wird. Erst in dieser Software wird dann das eigentliche Betriebssystem mit frei wählbarer (soweit vorhandenen) Hardwarekonfiguration installiert. Ein virtualisiertes Betriebssystem auf einem anderen virtuellen Server wiederherzustellen, ist demnach kein großes Problem mehr.
Sicherlich ist es nachteilig, dass bei einem Ausfall des virtuellen Grundsystems alle virtuellen Maschinen stehen. Durch die angesprochene Hardwareunabhängigkeit lässt sich ein dauerhafter Ausfall aber leicht durch ein nahezu beliebiges Ersatzsystem vermeiden.

Durch die zentrale Verteilung ist der administratorische Aufwand für die Pflege des Systems geringer, als das bei einer herkömmlichen Serverlandschaft der Fall ist.
Zu guter letzt bietet ein virtueller Server gerade für Testsysteme zudem eine unerreichte Flexibilität und Anpassungsfähigkeit.

Ich denke, durch diese kurze Zusammenfassung kann man deutlich erkennen, welche Möglichkeiten die Methodik bietet. Eine Umstellung ist meines Erachtens in sehr vielen Fällen definitiv eine Überlegung wert. Das gesamte Potential kann die VM-Technik sicherlich am einfachsten bei großen Serverlandschaften entfalten, doch auch kleinere Betriebe sollten die Stärken und das Sparpotenzial des Systems nicht unterschätzen.

Bildquelle: http://winfwiki.wi-fom.de/index.php/Desktop-Virtualisierung_auf_Smartphones